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Video von Irfan Cüre

Flash ist Pflicht!

Termine mit Irfan Cüre und zentrale Wahlkampftermine der LINKEN

Zurzeit ist kein Termin eingegeben

Irfan Cüre - Kandidat auf Platz 6 der Landesliste Hamburg
Irfan Cüre




Jahrgang 1952, geb. in Kavak/Türkei
deutscher und türkischer Staatbürger
Beruf: freiberuflicher Journalist & Übersetzer
Mitglied: DIE LINKE und ver.di
Sprecher des SOL FORUM

irfan.cuere@die-linke-hh.de

 

 

Politische Ziele

 

Leben wie ein Baum, einzeln und frei
doch brüderlich
wie ein Wald,
das ist unsere Sehnsucht.
(N. Hikmet)


Mein politischer Schwerpunkt ist Internationalismus. Vier Zusammenhänge sind mir besonders wichtig:

Die kurdische Frage ist auch eine deutsche Frage

Meine politische Aktivität in der Türkei wie in Deutschland zielt nicht nur auf Demokratie und Sozialismus, sondern auch der Freiheit des kurdischen Volkes. Kurdische Organisationen, Parteien und Medien werden in der Türkei,  im Iran, Irak und in Syrien, aber auch in Deutschland  kriminalisiert und verfolgt. Unter dem Vorwand "Terrorbekämpfung“ wurden bis jetzt alle kurdischen Parteien in der Türkei verboten, sogar Abgeordnete aus dem Nationalparlament ins Gefängnis gebracht. Auch in Deutschland werden Anhänger kurdischer Organisationen schon bei der Verwendung von Zeichen und Bildern ihrer Organisationen strafrechtlich verfolgt und so politisch unterdrückt. Durch meine Kandidatur möchte ich für die Aufhebung dieser Repression und eine demokratische Lösung der Kurdenfrage meinen Beitrag leisten.

Schluss mit der militärischen Besatzung von Nordzypern

Die Republik Zypern ist seit 2004 Mitglied EU, Nordzypern hingegen immer noch von der türkischen Armee besetzt. Diese selbsternannte “Türkische Republik Nordzypern” wird von keinem Land der Welt mit Ausnahme der Türkei anerkannt. Die Militärbesatzung, Überbleibsel der jahrzehntelangen Versuche Griechenlands und der Türkei, sich die Insel zu unterwerfen und von mehreren UN-Resolutionen als illegal verurteilt, verhindert das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben der multiethnischen Zyprioten. Ich stehe für aktive Solidarität mit den fortschrittlichen, demokratischen Kräften in Nordzypern, die für ein entmilitarisiertes, selbstbestimmtes Zypern kämpfen.

Für eine dauerhafte, gerechte Friedenslösung im Nahen Osten

Die besondere, historisch begründete Verantwortung Deutschlands für Israel bedeutet heute vor allem: eine Mitverantwortung dafür, dass der israelisch-palästinensische Friedensprozess vorankommt und dauerhafte Resultate hervorbringt. Ein solcher Friedensprozess muss sich an den UN-Resolutionen orientieren und alle politischen und zivilgesellschaftlichen Kräfte in den beteiligten Ländern einbeziehen. Meine aktive Solidarität gehört den um Frieden bemühten Kräften, damit sie an Stärke gewinnen, damit faire Verhandlungen möglich sind und das unsägliche Leid in dieser Region ein Ende findet.

Der Neoliberalismus ist tot – es ist Zeit für die sozialistische Alternative

Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise ist ebenso global wie die ökologische Krise, in der wir uns befinden. Lösungsansätze können sich nicht auf eine nationale Ebene beschränken, wir müssen auf Konfrontation mit dem kapitalistischen System insgesamt gehen.
Der Neoliberalismus ist tot. Es ist Zeit für einen Aufbruch der Arbeiterklasse und der Unterdrückten. Zeit, die defensive Haltung aufzugeben und die sozialistische Alternative in den Vordergrund zu stellen. Als Migrant, politischer Flüchtling und Marxist denke und fühle ich mich als Weltbürger im Sinne von Marx und Engels. In diesem Sinne versuche ich meine Kraft und Erfahrung in den Dienst der LINKEN stellen.



Lebenslauf

Ich bin seit 1969 politisch aktiver Marxist. 1972-73 Militärgefängnis unter dem Militärregime vom 12. März 1971 wegen Mitgliedschaft in der Revolutionären Jugend Organisation (DEV-GENC) in der Türkei. 1974-79 Mitgründer und Vorstandsmitglied einer marxistischen Organisation (KURTULUŞ- Befreiung). 1980-1985 Leben im Untergrund und Widerstand gegen das Militärregime vom 12. September 1980. 1985-1988 Militärgefängnis. 1989 Verurteilung in der Türkei und Flucht in die BRD.

1991 Leitung eines Türkischkurses im Stadtteilzentrum Die Motte e.V. in Altona. 1992 Tätigkeit als Sozialarbeiter bei „Terre des Hommes“ in Hamburg-Altona. 1993-1994 Sozialberater für ausländische Arbeitnehmer und Flüchtlinge beim Diakonischen Werk Schleswig-Holstein. Seit 1995 freiberuflicher Journalist und Übersetzer. Zahlreiche Artikel in verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen. Sieben Jahre Kolumnist für türkischsprachige kurdische Zeitungen. Ich habe Wirtschaftswissenschaft studiert.

Positionen
23.09.2009 15:00 Wahlen 2009, Irfan Cüre, Jan van Aken

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Almanya bir göç ülkesidir, böyle olması da güzeldir. Hamburg’da sayısız kültür ve dinlerin varlığı bu kenti alabildiğine yaşamaya değer kılıyor. SOL Parti bu çokyönlü zenginliği okulllarda, işyerlerinde ve elbette elbette yasal... mehr

 
23.09.2009 15:00 Wahlen 2009, Irfan Cüre, Jan van Aken

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