

Als Arbeitnehmer weiß ich bestens wie es ist, laufend steigende Lebenshaltungskosten ertragen zu müssen. Dafür aber zum Dank keine Lohnerhöhung zu bekommen. Gleichzeitig wirft die Bundesregierung den Banken und der privaten Wirtschaft Milliarde um Milliarde hinterher. Leuten, die sowieso schon Millionen und Milliarden auf dem Konto haben. Wir, die Allgemeinheit, werden für etwas zur Verantwortung gezogen, für das wir keine Verantwortung zu tragen haben. Aber die, die das Problem angerichtet haben, werden noch mit gewaltigen Abfindungen belohnt - auf unsere Kosten. CDU und SPD verschenken gerade genau das, für das wir gemeinsam hart gearbeitet haben. Das ist Diebstahl und Betrug. Damit das aufhört, brauchen wir alle eine starke Opposition. Die LINKE! Dafür setze ich mich ein. Für einen demokratischen Staat, für Gerechtigkeit und für eine starke LINKE.
1959 wurde ich in Bonn geboren. Es war, genauso wie heute, auch damals nicht üblich für ein Arbeiterkind, das Abitur zu machen. Von Beruf bin ich Drucker. Erst 1995 habe ich mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt.
Politisch aktiv war ich bereits als Jugendlicher. Im „Freien Jugend Kollektiv" habe ich mich für die Errichtung eines Jugendzentrums stark gemacht. Dieses Ziel haben wir damals gemeinsam erreicht! In den 1990er Jahren, als die Asylbewerberheime brannten, und unschuldige Menschen starben, war es eine Selbstverständlichkeit für mich, Posten vor diesen Heimen zu beziehen und mein Gesicht zu zeigen. Gegen Intoleranz und Nazibrut! Gegen Willkür und Gewalt! Als 2007 die LINKE gegründet wurde, war mir klar: Du musst wieder Dein Gesicht zeigen. In all dieser Zeit war ich, genau wie heute, ver.di- Mitglied. Als ver.di-Mitglied habe ich einen Betriebsrat gegründet und war dann auch als Betriebsrat tätig.