

Jahrgang 1935
Grund-, Haupt-und Realschullehrer a. D.
verheiratet, zwei Töchter, vier Enkel
Seit den 50er Jahren bin ich in der Friedensbewegung aktiv (Kampf dem Atomtod, Ostermarsch, Deutsche Friedens-Union (DFU), Krefelder Appell, Lehrer für den Frieden), denn Krieg und Rüstung lösen keinen einzigen politischen Konflikt. 1959 Ausschluss aus der SPD.
Weil ich unser Bildungssystem als ungerecht und schlecht erlebt habe - ich war 40 Jahre lang Grund-, Haupt- und Realschullehrer in Bergstedt, Farmsen und Bramfeld/Steilshoop - bin ich seit 1957 in der „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“ für bessere Bildung aktiv und langjähriges Personalratsmitglied. Darum: mehr Geld für Bildung, anstatt für Rüstung.
Aus jahrzehntelangem Einsatz für Opfer vom Berufsverbot in der BRD sage ich: Demokratische und soziale Grundrechte sind für uns alle wichtig. Dazu gehören aber neben der Meinungsfreiheit auch das Recht auf Bildung, Wohnung, Arbeit und Gesundheit.
Die anderen Parteien CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne führen am Hindukusch in Afghanistan Krieg und machen Politik für die Reichen und Gutbetuchten. Ich mache Politik für Kinder und Jugendliche, Rentner, Erwerbslose, Arbeiter und Angestellte, kleine Selbständige und Intelligenzler. Darum kandidiere ich für DIE LINKE.
Politischer Werdegang: Seit 1955 politisch aktiv (Freigeistige Jugend, Jugendring, Studentenparlament), Eintritt in die SPD, Sofortausschluss 1959.
Jugendausschuss „Kampf dem Atomtod“, Ostermarschbewegung, Vereinigung Unabhängiger Sozialisten (VUS). Aktiv in der Deutschen Friedensunion (DFU, einer Frieden-Bündnis-Partei), auch als Kandidat bei Wahlen. Anti-Notstandskommitees, Krefelder Appell gegen den NATO-Doppelbeschluss.
Mitbegründer der PDS im Westen und in Hamburg, verschiedene Funktionen in der Hamburger PDS und LINKEN.
Seit 1957 in der GEW in div. Funktionen aktiv, 12 Jahre lang Personalratsmitglied, Mitherausgeber von „Demokratische Erziehung“, Bund deutscher Wissenschaftler (BdWi), Arbeitsausschuss „Weg mit den Berufsverboten“.
Horst Bethge aus Hamburg und Marco Winkler aus Neumarkt (Franken) kandidieren für DIE LINKE zur Bundestagswahl. Der eine war 40 Jahre Lehrer, der andere hat gerade die Schule abgeschlossen und eine Ausbildung begonnen. Mehr als... mehr
In Abwandlung des bekannten Liedes der Arbeiterjugend „Wann wir schreiten Seit´ an Seit`“ forderte Oskar Lafontaine auf, Seit ´an Seit` zu fighten. Und das könnte das Motto des Wahlparteitages[1] sein: Für u n s e r e eigenen... mehr
Von endloser Ressource, Bulimie, Orchideen und der Kultivierung der Oberflächlichkeit
Eine solche fröhliche, bunte, dynamische Demonstration hat Hamburg lange nicht gesehen. Massen von SchülerInnen strömten ab 10 Uhr zum Uni-... mehr
Heute streiken an zahlreichen Schulen die über 50 Jahre alten LehrerInnen, um für sich Altersteilzeit durchzusetzen und für 155 junge LehrerInnen eine Einstellungsmöglichkeit zu schaffen. In einer Urabstimmung hatten sich 89 %... mehr
Die Vermögenssteuer sei doch verfassungswidrig, bekam ich neulich vom Spitzenkandidaten der CDU, Dirk Fischer, auf einer Podiumsdiskussion zu hören. Vermögenssteuer, das sei „Enteignung.“ Die LINKE wolle Rezepte der DDR hier... mehr
Es kommt nicht eben oft vor, dass eine Kapitalagentur die Forderungen einer sozialistischen Partei stützt. Das aber ist gestern geschehen: Die OECD, die Einrichtung der Industrieländer zur Förderung der Kapitalrendite aus den... mehr