

geboren: 1982 in Schleswig-Holstein
Beruf: Studentin
Mitglied: DIE LINKE, linksjugend ['solid]
„Wählen bringt doch eh nichts! Politik ist langweilig. Warum soll ich mich überhaupt politisch engagieren? "
Diese Gedanken teile ich nicht! Mit meiner Kandidatur will ich im Politikverständnis der Menschen etwas ändern. Ich zeige auf, wie die Entscheidungen in Parlamenten unser aller Leben beeinflussen. In zahllosen Fällen ignorieren die gewählten Entscheidungsträger den Willen der Bevölkerung zugunsten der Wirtschaft. Nur mehr Partizipation führt zu den dringend notwendigen Veränderungen im Bewusstsein und im Umgang und damit letztlich zu einer besseren Politik.
Ein gutes Beispiel: Die Mehrheit der Bevölkerung setzt auf regenerative Energien - die Bundesregierung investiert 30 Milliarden Euro in 30 neue Kohlekraftwerke. Auch der erwiesenen Ausgrenzung auf Grund von finanziellen und sozialem Hintergrund im deutschen Bildungssystem wird mit „kostenneutralen“ Reformversuchen wie in Hamburg begegnet; der Bologna-Prozess wird ohne Verstand voran getrieben, Studium wird zur kostenpflichtigen Dienstleistung. Alles gegen den Willen der Menschen!
Doch laut werden lohnt sich. Vielerorts haben Proteste und politische Interventionen zum Stopp von Kraftwerksplänen geführt und der Bildungsstreik war ein guter Auftakt zur Veränderung.
Aktiv werden lohnt sich. Wenn wir unsere Vorstellungen im gemeinsamen massiven Widerstand Ausdruck verleihen, können wir etwas erreichen.
Als ich 2005 mein politisches Engagement begann, habe ich zunächst in Hamburg einen regionalen WASG-nahen Jugendverband, die Linksabbieger, mit aufgebaut und bin schließlich in die WASG eingetreten.
Im Oktober 2006 habe ich mein Biologiestudium in London aufgenommen. Dort habe ich neben dem Studium Freiwilligenarbeit im Obdachlosenbereich koordiniert.
Die Entwicklungen in Hamburg habe ich während dieser Zeit kritisch verfolgt. Nach Vereinigung der WASG mit der Linkspartei.PDS zu DIE LINKE und der Neugründung des Jugendverbandes als linksjugend[‘solid] bin ich dann während eines Besuches in Hamburg 2007 bei linksjugend[‘solid] eingetreten.
Seit Sommer 2008 ist mein Wohnort und Lebensmittelpunkt wieder Hamburg, einer Stadt der ich einfach nicht lange fernbleiben kann.
Du lernst für dich selbst, nicht für die Schule! Stimmt das eigentlich? Ist es möglich, in unseren Schulen für ein selbstbestimmtes Leben zu lernen? Wie und was wir lernen, ist durch vollgestopfte Lehrpläne, Vergleichsarbeiten... mehr
Mit dem Bau des Kohlekraftwerks in Moorburg, das nach BUND-Studien für die Energieversorgung Hamburgs unnötig und auch ineffizient ist, stellt Vattenfall uns ein klima- und gesundheitsgefährdendes Ungetüm direkt vor die Tür. mehr
Am 03.August ist in Berlin die "Weltretten-Kampagne" von Linksjugend['solid] dem Jugendverband der Partei die LINKE gestartet. Im Mittelpunkt der bundesweiten Kampagne steht die Krise. Krise im Kapitalismus aber auch in Bildung... mehr