

verheiratet, zwei erwachsene Töchter, eine Enkelin
Beruf: Heilpädagogin ver.di – Mitglied und in der Tarifkommission für den Kirchlichen Tarifvertrag Diakonie
Der Fortschritt eines Landes und die Humanität einer Gesellschaft zeigen sich an der Teilhabe und den Möglichkeiten der Mitgestaltung eines jeden Mitgliedes der Gesellschaft.
Deutschland gehört zu den wohlhabendsten Ländern der Welt, Hamburg ist die reichste Stadt in Europa. Wir leisten uns, Millionen von Menschen von einer existenzsichernden Arbeit auszuschließen, was für die meisten ein Leben in Armut und Isolation bedeutet.
Jahrelang haben die Verfechter des neoliberalen Kurses uns weismachen wollen, dass nur durch Rationalisierung, Lohnverzicht und tiefe Einschnitte in das Sozialwesen unser Land wettbewerbsfähig sei. Das Ergebnis dieser ständigen Abwärtsschraube ist die schlimmste Wirtschaftskrise seit 1929.
Seit vielen Jahren werden für den sozialen Bereich, in dem ich tätig bin, keine für vernünftige Lebens- und Arbeitsbedingungen ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt. Hierfür, so wird immer wieder beteuert, seien keine Mittel vorhanden und wir könnten uns das nicht leisten. Doch für Banken und Unternehmen werden jetzt Milliardenbeträge von Heute auf Morgen locker gemacht, ohne jedoch an den Ursachen der Krise etwas zu verändern.
Nur DIE LINKE tritt konsequent und glaubhaft für mehr soziale Gerechtigkeit, für die Schaffung neuer Arbeitsplätze, für Mindestlohn und Arbeitszeitverkürzung ein.
Nur so wird die Kaufkraft und damit die Binnenwirtschaft gestärkt. Nur so schaffen wir die Grundlage, dass alle Menschen unseres Landes am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben können.
Ich setze mich dafür ein, dass wir viele Menschen in Hamburg-Nord von unserer Politik überzeugen können und Sie uns ihre Stimme geben.
Noch wichtiger erscheint mir jedoch, dass wir alle gemeinsam, SchülerInnen, StudentInnen, ArbeitnehmerInnen, Erwerbslose, RentnerInnen, dort, wo wir leben und arbeiten, uns solidarisieren und uns einsetzen für eine andere, eine bessere Welt. Und die fängt in unserem Stadtteil an und wird daran gemessen, ob wir alle unseren Nachbarn, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, Hautfarbe, Alter oder sog. Behinderung auf gleicher Augenhöhe begegnen und sie uneingeschränkt teilhaben lassen.